Historisch-Technisches Museum Peenemünde
Peenemünde ist heute ein Ort, der sich durch seine militärisch geprägte Geschichte nicht nahtlos in die schöne Bäderarchitektur der Insel Usedom einfügt.
Gleichzeitig ist Peenemünde ein herausragender Teil des Naturparks "Insel Usedom" und zudem einer der spannendsten Orte deutscher Geschichte: Im
"Dritten Reich" wurde in dem damals größten Forschungszentrum an der Entwicklung von Geheimwaffen gearbeitet - darunter auch die V2, die erste
Großrakete der Welt. Sie brachte den Tod für viele tausend Menschen und mit ihr gelang der erste Schuss in den Weltraum. Diese militärische Trägerrakete
gilt als Vorläufer aller heutigen militärischen und zivilen Raketen. Die Geschichte der Raketen von den Anfängen bis heute erzählt das neue Museum im alten
Peenemünder Kraftwerk. Bereits dieses Gebäude vermittelt auf eindringliche Weise die Dimensionen der Peenemünder Versuchsanstalten und ist heute das
größte technische Denkmal des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Wer an (fast) unberührten Sandstränden und Geschichte Spaß findet, liegt hier genau
richtig. Öffnungszeiten: April - September 10 - 18 Uhr
Oktober - März 10 - 16 Uhr
November - März montags geschlossen
Phänomenta Peenemünde - eine interaktive Ausstellung der besonderen Art, die Spaß macht
Während in anderen Ausstellungen das Anfassen der Exponate strengstens verboten ist, ist es hier sogar erlaubt. Denn die weit über 200 naturwissenschaft-
lichen und physikalischen Phänomene muss man anfassen, um sie zu begreifen oder einsteigen, um sie zu verstehen. Und was man einmal in die Hand
genommen hat, kann man schneller und besser begreifen. Lassen Sie sich von Ihren Sinnen täuschen und erleben Sie auf 2500 Quadratmetern Ausstellungs-
fläche das größte Erlebnis auf der Insel Usedom.
Experimente zum Staunen und Schmunzeln Öffnungszeiten: 26.12.12 - 06.01.13
Kann ich einen Trabi hochheben? 04.02.13 - 24.02.13
Kann man in einer Seifenblase stehen? 15.03.13 - 03.11.13
Kann man mit einem Paukenschlag eine Kerze auspusten? 26.12.13 - 05.01.14
Kann man sich von hinten im Spiegel sehen? jeweils täglich geöffnet von 10:00 - 18:00 Uhr
Kann man wie Göttervater Zeus mit den Händen Blitze schleudern?
Kann man wie Alfons Zitterbacke mit Blechbüchse und Strippe telefonieren?
Man kann - hier in der Phänomenta Peenemünde
Spielzeugmuseum
Lassen Sie sich verzaubern von 20.000 Ausstellungsstücken dreier Jahrhunderte, vornehmlich Spielzeug(en). Autos, Teddys, Puppen, Spiele und weitere
Sachen erfreuen große und kleine Herzen und lassen den Puls höher schlagen. Erwachsene jeden Alters fühlen sich angesichts dieser Kleinode in ihre
Kindheit zurückgesetzt. Die Interessenten können indes sicher sein, sich ganz in Ruhe auf den Rundgang durch die 13 Räume begeben zu können.
Also, ein Besuch lohnt sich. Öffnungszeiten: täglich von 10:00 - 18:00 Uhr geöffnet
Nov. - Feb. (außer Weihnachten) geschlossen
Willkommen an Bord
Ostsee-Ausflugsfahrten sind immer ein Erlebnis für Groß und Klein. Lesen Sie dazu die Informationen an den Aushängen der Reedereien und in den
Touristinformationen.
Weltgrößter U-Raketenkreuzer
Die U-461, fast 100m lang und 4000t schwer, mit konventionellen
Antrieb und atemberaubender Simulation zu unterschiedlichen Zeiten.
Dieses Museum der besonderen Art ist nichts für Leute mit schwachen
Nerven oder Platzangst - ein einmaliger technischer Leckerbissen...
Öffnungszeiten in der Saison von 9:00 - 21:00 Uhr
Kernöffnungszeiten 365 Tage im Jahr von 10:00 - 16:00 Uhr
... in unseren (B)Piergarten direkt neben dem ältesten 3-Mast-Gaffelschoner "Vidar" am Ausgang des U-Bootes im Haupthafen
Peenemünde. Italienische Küche, familiefreundliche Preise und 100 windgeschützte Sonnenplätze, an drei Seiten von Wasser
umgeben, laden nach dem Museumbesuch oder einem Hafenrundgang zu Verweilen und einer Stärkung ein. Genießen Sie den
Sonnenuntergang und den fantastischen Blick übers Wasser.
Rundflüge
...im Flugzeug Platz zu nehmen und die Welt aus der Vogelperspektive zu genießen. Ob
Tagesausflüge zu den Ostseeinseln Rügen oder Bornholm, Rundflüge über den Highlights
der Insel Usedom, Streckenflüge nach Danzig, Hamburg und Skandinavien - (fast) alle
luftfahrttypischen Leistungen, auch Bannerschlepp, Fallschirmspringen, Vercharterungen
bis hin zum Erwerb des eigenen Pilotenscheins in der Ferienflugschule.
Flugplatz-Rundfahrten
Sie sehen historische Stätten der deutschen Luftfahrtentwicklung, Startplätze von Raketen und Flugkörper und aktuelle Einrichtungen des Flugplatzes. Sie
erleben eine einzigartige Fauna und Flora, an einem der ersten deutschen Naturschutzgebiet dem Peenemünder Haken. Sie erfahren die wechselhafte
Geschichte im Norden der Insel Usedom, während einer Rundfahrt mit sachkundigen Begleitern täglich 11:00, 13:00 und um 15:00 Uhr, weitere Termine
und Gruppen auf Anfrage unter Tel. 038371 / 20390. Vergessen Sie nicht den Fotoapparat und das Fernglas.
Kradfahrer können Peenemünder Piste zum Training nutzen
Das schöne Wetter verlockt viele Biker dazu, sich den Fahrtwind um die Nase wehen zu lassen oder ihre Maschinen mal so richtig auszutesten.
Das bringt manch einem Zweitradfahrer jedoch nicht nur Spaß, sondern zeigt ihm auch oftmals deutlich auf, wo seine Grenzen liegen. Den nicht
nur Gas geben und geradeaus fahren sind hier gefragt, sondern auch Kurvenlage, rechtzeitiges und gefahrenloses Bremsen beziehungsweise Ausweichen.
Denn gerade Fahranfänger und Neueinsteiger überschätzen all zu oft ihre Fähigkeiten.
Abschnitt der Peenemünder Denkmal-Landschaft eröffnet - Auf 22 Kilometern zu 13 Stationen geführt
Reste von Gebäuden im Wald zwischen Karlshagen und Peenemünde, ein Bahnsteig, Ruinen in den Peenewiesen, die an römische Aquädukte erinnern - dem
aufmerksamen Wanderer oder Radfahrer fallen rund um Peenemünde Spuren der Geschichte regelrecht ins Auge, die er in den meisten Fällen nicht allein zu
deuten weiß. Seit kurzer Zeit hilft dem Geschichtsinteressierten ein mit Tafeln bestückter Radweg: Der Wanderer oder Radler - teilweise sind die Stationen
aber auch mit dem Auto erreichbar - wird auf etwa 22 Kilometern zu 13 Stationen geführt. Zu dem Rundweg, der künftig noch erweitert werden soll, gehören
neben Bunkerwarte und Museum Peenemünde, auch die Kapelle, der Flugplatz und das Sauerstoffwerk in Peenemünde sowie das Ehrendenkmal und das
Klärwerk Karlshagen.
Weniger bekannte Stationen wurden mit dem KZ-Arbeitslager Karlshagen I, dem Bahnsteig Werk Ost, der Hauptwache, der Wohnsiedlung sowie den Bunkern
und dem Schöpfwerk Piese in den Peenewiesen am Deich zwischen Peenemünde und Karlshagen zugänglich gemacht. Teilweise wurden diese Ruinen der
militärischen Vergangenheit von der Natur zurückerobert, das heißt, sie waren fast nicht mehr auffindbar, wurden teils in Workshops freigelegt.
Ein großer Teil des Gebiets um Peenemünde gilt bis heute als munitionsbelastet und wird auch weiterhin nicht vom Bundesvermögensamt freigegeben. Dazu
gehören der Prüfstand 7 und die Abschussrampe für die VI.
Das ehemalige Sauerstoffwerk in Peenemünde: hier wurde der flüssige Sauerstoff für den Raketenstart produziert. Nach dem Krieg wurden die technischen
Anlagen ausgebaut und zur Errichtung eines neuen Sauerstoffswerkes in Bützow genutzt. Das durch Sprengversuche stark beschädigte Gebäude ist nicht
zugänglich. Das Gelände des KZ-Arbeitslagers Karlshagen I mit 4 Baracken und einem Abstellplatz wurde durch Jugendliche bei einem internationalen
Workcamp freigelegt. Einer der 1500 Häftlinge war der Russe Michael Dewjatajew, dem gemeinsam mit neun weiteren Gefangenen die Flucht per Flugzeug
gelang. Die achteckige Kapelle Peenemünde stammt aus dem Jahr 1876 und ist eines der wenigen erhaltenen Gebäude des ursprünglichen Fischer- und
Bauerndorfes Peenemünde. Die Hauptwache war der Eingang zum Gelände der Heeresversuchsanstalten Peenemünde Ost und zur Erprobungsstelle der
Luftwaffe Peenemünde West. Sie bestand aus dem Wachgebäude und einer Poststelle sowie einer Wohnung für den Leiter der Nachrichtenstelle.
Der Bahnsteig am Haltepunkt Werk Ost ist der einzige in der ursprünglichen Form erhaltene Haltepunkt auf dem ehemaligen Versuchsgelände. Das
Gleisnetz der Peenemünder Werkbahn verzweigte sich über 110 Kilometer.
Von den Peenebunkern am Deich sind Ruinen geblieben. Die Bunker waren nach heutigen Erkenntnissen zu klein für die Lagerung für Raketen. Man nimmt
an, dass hier Fertigteile aufbewahrt wurden. Zur Tarnung waren die Bunker mit Obstbäumen bepflanzt. Nach dem Krieg wurden sie gesprengt. Am Deich
gab es drei Schöpfwerke, eines davon ist das Schöpfwerk Piese. Sie dienten zur Absenkung des Grundwasserspiegels. Das Schöpfwerk sorgte dafür, dass
das Wasser ständig abgepumpt wurde.